An der Sägemühle tut sich einiges | Die Glocke

2022-08-12 18:50:41 By : Mr. TCN Director

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Harsewinkel (gad) - Pünktlich zum 1. Mai hat die Sägemühle Meier Osthoff an der Steinhäger Straße wieder ihre Türen geöffnet. Wenngleich der Start des Aktionstags aufgrund von Temperaturen um die acht Grad schleppend begann, so strömten am frühen Nachmittag die Besucherscharen auf das Gelände.

Theo Streffing, Vorsitzender des Fördervereins Sägemühle Meier Osthoff, vor dem alten Gebäude, das demnächst dem neuen Schulungsgebäude weichen wird.

 Zur Freude einiger Aussteller, die an ihren Ständen zum Filzen, Malen und zum Bauen eines Vogelhauses einluden. Zudem gab es selbstgemachte Marmeladen, Sirup und Liköre. Sehenswert war auch der rund 1,85 Meter große „Lebensbaum“ von Herbert Breitenstein. Der Harsewinkeler Künstler hatte seit Anfang Januar an dem Kirschbaumstamm gearbeitet. „Ich habe einfach begonnen, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, was am Ende rauskommt“, so Breitenstein. Auf großes Interesse stieß auch die Kunst der Papierherstellung. Bernhard Klügge erläuterte die einzelnen Schritte in der Papiermanufaktur, die sich auf dem Gelände der Sägemühle befindet. Der Rentner hatte sich die Kunst des Papierschöpfens vor einem Jahr beibringen lassen und ist seitdem mit viel Eifer dabei. Lukas Mathmann aus Clarholz arbeitete mit einer Kettensäge an seinen Holzkunstwerken. Stark nachgefragt waren die Sägevorführungen in der Museumswassermühle sowie die Möglichkeit zur Besichtigung des restaurierten Mühlen- und Turbinengebäudes.

Das nächste Projekt steht an

Höchst erfreut zeigte sich Theo Streffing als Vorsitzender des Fördervereins Sägemühle Meier Osthoff nicht nur über den Saisonstart, sondern auch über das nächste Projekt. Denn: Der Startschuss zum Bau des neuen Schulungsraums steht kurz bevor. Ermöglicht wird das Vorhaben durch die im Dezember 2016 erfolgte Aufnahme ins Landesförderprogramm Vital NRW. Entstehen soll der acht mal zwölf Meter große Raum auf dem Platz, wo derzeit noch ein alter Schober aus dem Jahr 1900 steht. „Ich gehe davon aus, dass wir dank der Förderung von NRW Vital und zahlreichen Spendenzusagen im Sommer mit den Abrissarbeiten und dem Neubau beginnen können, so dass wir hoffentlich den 1. Mai 2019 im neuen Lern- und Begegnungsort feiern können“, sagte Theo Streffing im Gespräch mit der „Glocke“. Ziel sei es, einen außerschulischen Lern-, Erlebnis- und Freizeitstandort mit pädagogischen Leitstrukturen entstehen zu lassen, wie der Vorsitzende des Fördervereins deutlich machte. Weitere Informationen zur historischen Sägemühle und zu den Terminen im Jahr 2018 gibt es im Internet.

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